30. September 2012

zweiter Versuch

Bei der zweiten CT gesteuerte Spritze ist der Doc ganz vorsichtig, fragt sogar wie es mir geht. Er vermutet, dass die Beschwerden von einem inneren Bluterguss kamen, denn da seien weit und breit keine Nerven. Diesmal keine Beschwerden dieser Art. Alles verläuft angenehm und gut.

26. September 2012

relativ

Drei Tage Migräne hinter mir. Schön nur noch Rückenschmerzen zu haben.

20. September 2012

Lach-Yoga

Das Humpeln bleibt, der Schmerz beim Laufen auch.  Vermutlich hat mir Tram die ersten guten Tage beschert. Gestern gelernt, dass ein Lächeln die Stimmung hebt - auch wenn es nicht "echt" ist. Ich sollte auf Lach-Yoga umschwenken.

18. September 2012

langsam

Laufen wird zunehmend schlechter. Hat der Doc die falsche Stelle getroffen, geht mir so durch den Sinn. Das Gelenk mag jedenfalls nicht mehr so recht. Ich "laufe" langsamer, als die Herren mit Rollator und selbst dafür muss ich mir Mühe geben.

16. September 2012

Unsicherheiten

Eine neue Matratzenauflage zur Druckentlastung angeschafft. Die ersten beiden Nächte gut damit geschlafen. Ob es so bleibt, ob es sich ändert - wer weiß das schon. Mein Körper ist da eher zickig. Was heute noch gut war, kann morgen schon ganz anders sein. Euphorie war ein Mal, die Vorsicht ist eingezogen.

14. September 2012

immer wieder von vorne

Das erste Training nach der Spritze ist mehr so mittelprächtig verlaufen. Immerhin bin ich da und fange immer wieder von vorne an. Dafür gibt es eine Extra-Vorführung des Handkurbel Ergometers. Ganz stolz zeigt mir der Trainer, dass sich der Sitz leicht abmontieren lässt für Rollstuhlfahrer mit Querschnittslähmung. Das ist mir zum Glück bisher erspart geblieben.

13. September 2012

das wunderbare "Nichts"

Nichts spüren ist sooo schön. Die CT Spritze wird gleich mit der höheren Dosis des Schmerzmittels Tram verabreicht. Wenig später Ruhe, wunderbare sanfte Ruhe. Dumm nur, dass man im CT die Arme unter den Kopf legen muss, was noch ziemlich unangenehm ist.

12. September 2012

Chronische Schmerzen und Akupunktur

"Chronische Schmerzen: Akupunktur hilft. Aber warum?" aus Spiegel.de . Das "Warum" ist mir persönlich egal. Allerdings würde ich es wöchentlich benötigen - es hält nicht an.

11. September 2012

zurückgestellt

Wieder mal nur Fahrrad im Fitness als Ausdauergerät erlaubt. Dafür beobachtet wie der Chef des Studios eine Einführung beim Handergometer bekommt. Ein ganz neues Gerät allererster Sahne, bei dem man alles verstellen kann. Mein Reha Trainer fand "kurbeln ist Gold". Mal sehen, wann es meine Schulter erlaubt.

10. September 2012

verbannt in ein Zwischenreich

"Neben der Last der Krankheit werde dem Patienten auch noch die Anerkennung seiner kanzerogenen neurotischen Defizite aufgebürdet. - Die unerbittlich Gesunden geben den Ton an".  Sonntags Faz "Lügen in Zeiten des Krebses".

9. September 2012

Vohaben

Die kommende Woche beinhaltet neben Job und Trallala die Wiederaufnahme der Schmerztherapie mit CT gesteuerter Spritze für den Rücken und Osteopathie für alle Gebrechen. Hoffen wir, dass sich die Schulter beruhigt und dabei hatte ich so gehofft mein Training aufnehmen zu können.

8. September 2012

am letzten Tag des Urlaubs

Am letzten Tag des Urlaubs die Schulter geärgert. Musste wohl sein - bis dahin liefen Bein, Rücken und Schulter einigermaßen - sogar bis gut.

29. August 2012

gefühlte 85

Und heute geht´s auf´s Schiff - mit allen meinen Schmerzmitteln. Mit Miniklinik und Arzt an Bord. Das hat ja so etwas Beruhigendes. Abenteuer war vorgestern. Gefühlte 85.

28. August 2012

Druckentlastung

Auf der ganzen Linie ist Druckentlastung gefragt. Ich soll mich immer so hinlegen, dass sich der Körper wohl fühlt, sagt die Osteopathin. Nur dann könne er entspannen. Das ist schwer. Ich hätte gerne Luftschuhe, Luft-Autos, Luft - Matratzen oder einfach mal ein paar funkelnagelneue Bandscheiben. Das wär´s - statt Ibuprofen und Dauerbauchweh.

25. August 2012

Zwangspause

Die eine Übung für die Beinmuskeln nimmt mir das Bein sehr übel. Nach drei Wochen Pause und 3 Ibu am Tag. War wohl immer noch nicht genug. Und die Globuli zur Launeaufbesserung helfen nicht.

24. August 2012

dankbar

"Es fängt dramatisch an und geht dann relativ schnell vorbei", meinte der Orthopäde. Dem "dramatisch" kann ich zustimmen, aber das "relativ schnell" darf man bei Orthopäden, glaube ich, nicht so wörtlich nehmen. Ich bin für jede Besserung dankbar.

22. August 2012

warten

Ich warte sozusagen darauf, dass das Gras wächst und dementsprechend unentspannend ist das. Mittlerweile schafft mein Arm eine Bewegung von 150 Grad. Seitliche Drehbewegungen findet er noch immer fies. Es wird - eben langsam, während ich warte. So eine Stilllegung ist schwer zu akzeptieren, besonders wenn man das Gegenteil möchte. So bewege ich Bein und Arm mit Achtsamkeit vorsichtig, schlucke brav mein Ibu. Der Luxus des Vergessens, das wäre schön.

21. August 2012

Demut

Der Kollege macht sich Sorgen, was in 20 Jahren ist. Ich denke nur an den nächsten Tag, die nächste Woche, den nächsten Monat, das nächste Jahr. Vielleicht, weil ich durch die orthopädischen Tiefschläge gelernt habe, dass Sicherheit nicht existiert? Vielleicht, weil ich froh bin über jeden guten Tag, jeden guten Monat? Man lernt demütiger zu werden.

19. August 2012

Tellerrand Horizont

Die Kollegin wünscht mir gute Besserung. "Und das bei dem schönen Wetter". Ich glaube, ich habe gerade andere Sorgen. Wetter ist nicht dabei.

18. August 2012

das Nächste

Und nach dem Bein kam der Arm und eine erneute Begegnung mit einem Notarzt und Tramal. Eine entzündete Kalkschulter kann das Leben auch durcheinander bringen. Ein rechter Arm leistet Unglaubliches, was man normalerweise gar nicht bemerkt. Es ist zäh und dauert seine Zeit und ich will "es" wieder einmal nur weg haben. Man darf sich das Leben nicht vermiesen lassen und es könnte immer schlimmer kommen. Sprüche, die kein Trost sind. Das Leiden am Leid.