26. Februar 2012

Zeiten ändern sich

Es gab Zeiten, da war ich mehrere Tage unterwegs in Köln, Bonn, Berlin. Jetzt bekomme ich schon Panik bei der Vorstellung eines Ganztageskurses. Zeiten ändern sich.

23. Februar 2012

Schulter Arbeitsplan

Auf dem Schulterarbeitsplan steht zuerst der Zahnarzt, leichtes unterfangen, auch wenn es Unbehagen auslöst.

Jedoch telefonisch einen Termin beim Orthopäden zu bekommen, ist ebenso schwierig und mühsam wie darauf zu warten. Wahrscheinlich müsste ich hinfahren. Noch habe ich es nicht geschafft.

22. Februar 2012

neu

Der Kollegin in der Zweigstelle spricht mich auf die finanziellen Einbußen durch eine Teilzeittätigkeit aufgrund meiner Disposition an. Normalerweise werde ich von den Ahnungslosen beglückwünscht, dass ich gehen darf. Erfrischend neu.

20. Februar 2012

was geht

Was geht scheint manchmal und in direktem Vergleich doch sehr wenig. "Hallo - loslassen" ein neuer Versuch - mal wieder.

16. Februar 2012

fremdgesteuert

Der Schal eingeklemmt unter der Kopfstütze ist keine Schönheit. Ohne gibt es Rückenschmerzen. Wer diktiert hier wem das Leben?

15. Februar 2012

degenerative Prozesse

Mein Körper unterliegt degenerativen Prozessen. Schöner und eleganter kann ich mir eine Formulierung kaum vorstellen.

11. Februar 2012

immer wieder von vorne

3 Tage wegen grippalem Infekt nicht trainiert und wenig bewegt. Das rächt sich sofort. Abgesehen von Beschwerden verlor die Beinstreckung 25 Prozent.

9. Februar 2012

die Geister, die ich rief

Voller Mut habe ich mich zum Company Weekend angemeldet, um mich heute mit viel Aufwand wieder abzumelden. Ganztagesprogramme mit Abendveranstaltung - einfach nicht drin. Ob ich das je begreifen werde? Wieder mal - wie so oft - außen vor. "Soziale Isolation" hatten wir in der Schmerzklinik. Tage wie diese, an denen ich am liebsten meine Bücher über Schmerzen aus dem Fenster werfen würde und stattdessen einen Boxsack bräuchte.

7. Februar 2012

keine Pause

Nach drei Tagen grippalem Infekt freiwillig mit den Rückenübungen wieder begonnen. Bein und Rücken machen keine Pause, treiben vorwärts. Infekt hin oder her.

2. Februar 2012

sick@home

Eigentlich bin ich zum Arzt wegen meiner Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Jetzt habe ich noch eine Überweisung zum Orthopäden im Gepäck und das Wort Fibromyalgie im Kopf. Und leider viel zu viel Zeit nachzudenken.

27. Januar 2012

keine Atempause

Rückenschmerzen ganztägig. Kiefermuskulatur angespannt. Schulter nervt.

24. Januar 2012

bange Fragen

Das Wochenende mit Rückenschmerzen in LWS und BWS verbracht. Und immer die bange Frage "geht es schon wieder los?". Mangels Interesse findet der Rückenschule Kurs nicht statt. Landleben.

22. Januar 2012

unermüdliche Weitersuche

Der Rückenschulekurs wirbt um Menschen, die sich nicht bewegen wollen. Da bin ich eindeutig falsch. Der Trainer im Fitness erwähnt nebenbei, dass er eine Reha-Ausbildung macht. Vielleicht hätte er das nicht erwähnen sollen. Ich habe einen Termin bei ihm vereinbart.

21. Januar 2012

Interessantes

Gerhard Richter hat für seinen Mitarbeiter mit Rückenschmerzen Ringe an der Decke befestigt Art Magazin. Sehr nett.

20. Januar 2012

Ergänzung

Auf der Suche nach einer vernünftigen Rückenschule als Ergänzung zu meinem Training. Auch das scheint schwierig zu finden. Ob es am Wetter liegt?

18. Januar 2012

Kommentare

Neuester Kommentar zu meinem Steh-Schreibtisch: "Erhebet Euch".

12. Januar 2012

entlastend

"Körperliche Krankheiten sind körperliche Krankheiten. Sie sind keine Lebensaufgabe und keine Lehre. Sie müssen nicht angenommen werden. Sie sind, was ist. Sie werden angenommen oder nicht angenommen, aber es gibt niemanden, der eine Wahl hat. Sie werden geheilt oder nicht geheilt, aber da ist kein ‘Du’, niemand, der seine Einstellung verändern oder nicht verändern könnte, um das zu erreichen."

Rick Linchitz

8. Januar 2012

Grundrauschen

Mein Körper hat ein Grundrauschen. Hier das Bein, da der Rücken, dort die Schulter. Wahrnehmen der Anspannungen, der Verkrampfungen, des Drucks ohne darüber zu urteilen ist schwierig. Sie sprechen mit mir. Ich will, sie wollen in der Regel nicht.

7. Januar 2012

Yoga Hype

Endlich mal ein Artikel, der Yoga kritisch betrachtet: "How Yoga Can Wreck Your Body"

4. Januar 2012

Schmerz und Leid über den Schmerz

Der Schmerz und das Leid über den Schmerz. Dazwischen ein Funken von Gewahrsein. Den Unterschied wahrnehmen. Der Schmerz irreversibel, kaum änderbar, nicht loszuwerden. Das Leid über den Schmerz kann man zumindest versuchen zu verändern. Sagt mein neues Buch "Gut leben trotz Schmerz und Krankheit". Konträrer Ansatz zur Schmerzklinik, die ich besucht habe, die zur Ablenkung auffordert. Ablenkung klappt zumindest bei mir nicht.

3. Januar 2012

Störfaktor Krankheit

Gesundheitlich sei es im letzten Jahr nicht so gut für mich gelaufen, habe ich gehört. In den vier Jahren davor auch nicht so besonders. Störfaktor Krankheit. Warum eigentlich? Ist das alles, was das Leben ausmacht? Ich kontere mit einer Bücherliste über Angst und Schmerzen. So einfach darf man nicht aufgeben.

31. Dezember 2011

Hausapotheke

Zum Jahreswechsel die abgelaufenen Medikamente aussortiert. Ganz offensichtlich habe ich kaum Infekte. Dafür brauche ich die Schmerzmittel auf.

30. Dezember 2011

fragiles Glück

ist gigantisch. Nach einer Höllennacht und -tag mit schneidendem BWS Schmerz eine Möglichkeit des erholsamen Schlafes gefunden. Die Freude über den Nichtschmerz ist schon fast euphorisch, auch wenn es ein fragiles Glück ist.

28. Dezember 2011

gut anwendbar

Nicht wie man eine Neurose los wird, hat der Kranke zu lernen, sondern wie man sie trägt.

C.G.Jung

25. Dezember 2011

immer in Bewegung

Ich wache schon morgens auf und denke darüber nach wie ich an meine Portion Bewegung komme. Rücken und Schulter geben keine Ruhe - auch an Weihnachten nicht.

24. Dezember 2011

Mitgefühl

Gespräche über Krankheiten machen mir nichts aus. Auch Details können mich nicht schrecken. Die Erfahrungen, dass es nicht immer eine Diagnose gibt, gar eine Ursache zu finden ist und es nicht mehr aufhört, haben mich weich gekocht. So ein Mitgefühl ist gar nicht schlecht.

23. Dezember 2011

u.a.

Eine Weihnachtskarte von der Alexander Technik Lehrerin bekommen. U.a.: ich könne gerne wieder einen Termin vereinbaren. Die Kollegin zeigt mir begeistert ihr Ballkissen. Kenne ich schon, habe 5 Jahre Vorsprung und bin trotzdem nicht weiter. Der Kollege berichtet, dass er jetzt auch auf tierische Eiweiße verzichtet. Wir sind uns einig, alles eine Frage des Leidensdrucks.

22. Dezember 2011

Wünsche

Ich wünsche mir, dass der ganze Mist aufhört. LWS, BWS und Schulter machen keine Weihnachtsferien. Nicht alle Wünsche werden wahr.

19. Dezember 2011

immer etwas Neues

Die BWS hat mich am Wochenende auf Trapp gehalten. Zum Glück hat sie sich mit Wärmepflaster milde stimmen lassen. Termin bei der Osteopathin ist gebucht. Schlechtes Gewissen bekommen, weil ich schon so lange nicht mir in der Alexander Technik war. Wie kann das alles sein?

17. Dezember 2011

was sich lohnt

Der Test mit und ohne Training am morgen hat eindeutig ergeben, mit wird der Tag besser.

16. Dezember 2011

nur mal schnell die Welt der Rücken retten

Missionsartig habe ich den jungen Mann neben mir am Rückengerät auf seine falsche Ausführung hingewiesen. Immerhin habe ich es bis zum zweiten Satz ausgehalten bevor ich ihn ansprach. Mein Mund plapperte magisch von alleine los. Anschließend habe ich den Trainer gebeten ihm die Übung richtig zu zeigen. Ich kann kaum hinschauen, wenn ich so etwas sehe und offensichtlich auch nicht die Klappe halten. Möge es bitte aufhören.

15. Dezember 2011

Leidenspegel

Seit Wochen plage ich mich mit dem Gedanken meiner Schulter eine Massage zu gönnen. In Bangkok hatte ich eine wundersame Massage. Man zog eine Art Schlafanzug an, wurde massiert und am Ende war man im Land der Glückseligen. Der Schulter hat es nichts gebracht, aber schön war es trotzdem. Hier jedoch, ich mag gar nicht daran denken. Ich glaube. mein Leidenspegel braucht noch ein bisschen.

14. Dezember 2011

Abduktoren

Die Rückenplagegeister sind schwer aktiv. Das Stechen hinten links lässt mich humpeln. Ob es am wieder aufgenommenen Abduktorentraining liegt? Die Schulter macht auch noch mit. Ruhe - bitte.

12. Dezember 2011

musculus piriformis

Musculus piriformis - neues Wort gelernt - kann ein echter Quälgeist sein. Locker lassen, los lassen - weit davon entfernt.

10. Dezember 2011

Laufband unter dem Schreibtisch

Ein Laufband unter dem Schreibtisch soll in USA der neueste Trend sein, habe ich gelesen. Man läuft an einem 8 Stunden Tag 10 km, also alles ganz gemächlich, aber immer in Bewegung. Klingt für Sitzgeplagte herrlich.

9. Dezember 2011

irgendetwas ergibt sich immer

Auf meine Frage nach Tipps, konnte mir die nette Physio nichts mit auf den Weg geben. Auch ein Nachbohren hat nichts ergeben. Ein wenig auf mich zurückgeworfen, suche ich den Weg, den mir der Körper vorgibt. Irgendetwas ergibt sich immer. Welchen Stellenwert haben meine Beschwerden in meinem Leben? Heute habe ich den Satz gehört, "wenn ich im Alter keine Schmerzen habe, gehe ich als Rentnerin an die Uni". Man kann auch mit Schmerzen gehen. Ich mache es jeden Tag. Zuhause sitzen bleiben tut schließlich auch weh.

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße. Martin Walser.

8. Dezember 2011

vier Fragen

Der Termin beim Doc wegen meiner Schilddrüse ergab, dass noch immer nicht die Fragen des Versorgungsamtes nicht beantwortet sind. Dafür wurden Monate gewartet, um es jetzt in meiner Anwesenheit zu machen. Ich habe mir das sehr umfangreich vorgestellt und musste feststellen, es handelt sich lediglich um vier Fragen - mehr nicht. Aber sicher ist es lästig so etwas machen zu müssen. Ich habe mich sogar dafür entschuldigt. So mancher braucht jemanden, der daneben sitzt. Schau´n wir mal... Nebenbei haben sich die Werte der Schilddrüse stabilisiert, Medikament wirkt. Das müssen jetzt nur noch meine Haare wissen und das Ausfallen beenden.

6. Dezember 2011

Baustellen-Leben

Gestern Schilddrüse, heute Schulter, jeden Tag Rücken. Beschäftigungen, die notwendig sind, aber keine Freude bereiten. Die Tage abgespulen. Was bleibt ist Müdigkeit.

5. Dezember 2011

Schmerzen und Loslassen

Interessante Theorie zu "Schmerzen" und "loslassen" gefunden bei bei "achnaja.com". Ich spüre nur Anhaftung und Augenblick. Wahrscheinlich abhängig von der Situation.

4. Dezember 2011

selektive Wahrnehmung

Zeitschrift wegen der Aufschrift "richtig Sitzen" gekauft. Die Aufschrift für besseren Sex glatt übersehen. Der Artikel war Mist - hätte man sich gleich denken können, wenn man alle Aufschriften gelesen hätte.

3. Dezember 2011

ungute Komposition

Das Ende der Physio naht. Meine beiden Finger haben wieder Gefühl und damit ist die gute Nachricht auch schon beendet. Die Schulterschmerzen sind geblieben. Ich sollte darüber froh sein, aber froh fühlt sich nicht so froh an. Die Erwartungen sind hoch. Dafür liegen die Nerven zu lange blank. Ungute Komposition.

1. Dezember 2011

alles relativ

Nach drei Tagen Migräne erst einmal erleichtert, dass man nur Bein-, Rücken- und Schulter Beschwerden hat....

30. November 2011

Makel

Am liebsten fahre ich ganz alleine Aufzug, was schwierig ist, denn ich muss in den neunten Stock und das zur prime time. Vielleicht könnte ich einen Zaun um mich herum bauen? Es hat damit angefangen, dass mein Leben von eben auf jetzt so kompliziert geworden ist. Mein Makel ist erst einmal nicht sichtbar. Aber er trennt - von anderen - von Erlebnissen - von Möglichkeiten - von Freiheiten.

27. November 2011

Auswirkungen

Die Gedankenkreise vom Freitag mit ins Wochenende genommen, dafür dann mit pochendem Kopf aufgewacht. Auch dumpfer Schmerz macht ungeduldig, aufbrausend und verursacht schlechte Laune. Alles, was man gar nicht sein möchte. Müsste mal wieder zu Zen Schule.

26. November 2011

Kissentürme

Weitere Massagen im Mund hinter mir und die Erkenntnis, dass ich tatsächlich beim Surfen und Lesen die Halsmuskulatur anspanne. Unglaublich. Jetzt werden Kissentürme gebaut, um eine bessere Position für den Kopf zu finden ohne BWS und LWS zu strapazieren. Schließlich möchte ich weiterhin lesen und surfen. Das Leben könnte so viel leichter sein, wenn....

24. November 2011

das kleine Leben

"Das kleine Leben" denke ich oft. Es sei so, weil tägliche Beschwerden zermürben. Es sei so, weil sie die Grenzen so deutlich zeigen. Es sei so, weil sie das Ende jeden Tag heraufbeschwören. Es sei so, weil sie nicht vergessen lassen. Und wie weiter? Ganztägig Rückenschmerzen heute - kein Vergnügen.

23. November 2011

Gesundheitsbeauftragte

Der Kollege kommt und zeigt mir an seinem Rücken wo es ihn schmerzt. Die Chefin hat ihr keyboard auf eine Pappkiste gestellt und arbeitet im Stehen. Die Kollegin jammert über Rückenschmerzen und zeigt auf die Nieren. Weiß heute keiner mehr, wo die eigenen Organe liegen? Auf meine Frage, warum denn alle zu mir kommen, kommt die prompte Antwort ich sei die Gesundheitsbeauftragte. Ob sie da die Richtige erwählt haben?

22. November 2011

was man so alles mitmacht

Die BWS wird per Physio bearbeitet. Alles ein System, meint sie. Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Massage im Mund. Was man so alles mitmacht. Ob es auch den Rückenschmerzen dienlich ist? Kaltes, feuchtes Wetter und ich könnte den Tag mit dem Moorkissen verbringen.

17. November 2011

Aufriß

Die Haare fallen weiterhin massenhaft aus. Das Medikament scheint nicht die richtige Stärke zu haben oder falsch zu sein - wer weiß das schon. Dass mich das so mitnimmt, hätte ich nicht erwartet. So ein paar Haare und dann so ein Aufriss. Vielleicht ist es die Summe der Unwegbarkeiten, die einem so dünnhäutig werden lässt wie ein rohes Ei. Die Zuversicht schwankt hin und her.

"Die Lebensphase ist diesselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt"

16. November 2011

Impulse

Den Schmerz benennen. Ein neues Konzept. Bildhaft die Beschreibung und jede Sorte hat ihren eigenen Namen. Nachts um drei mit dem Gefühl eines Schwertes in der BWS erwacht. Die nette Physio hatte am Tag zuvor die Triggerpunkte bearbeitet. Dass das so ausgehen kann, war mir unklar. Um es loszuwerden auf Tennisbällen gerollert. Dem Schmerz einen anderen Impuls entgegensetzen. Ein guter Trick aus der Schmerzklinik.

11. November 2011

Bücher über Schmerzen

Der neueste Buch Tipp meiner Physiotherapeutin: "Schmerzen verstehen". Hat etwas Makaberes, wenn man sie doch immer noch loswerden will.

10. November 2011

wartend

Immer noch ein Kampf. Leider. Kein Annehmen, keine Gelassenheit in Sicht. Dafür Frust, Wut und Bitterkeit, zermürbt. Die Gefühle gehen vorbei, ich warte.

1. November 2011

C6

Neuer Verdacht C6 statt Schulter. Da ich noch keine Taubheitsgefühle habe erst mal konservative Behandlung. Manuelle Therapie und Ibuprofen. Arztgespräch 2x fünf Minuten. Wartezeiten 1,5 Stunden. Was habe ich das alles satt. Schade, dass man nicht mal eben aus seinem Leben aussteigen kann. Hab´ mich geirrt, brauche neuen Körper...

30. Oktober 2011

mal sehen

Den Crosstrainer zum Laufband umfunktioniert. Ohne festhalten an den Stangen, ist das sehr viel anspruchsvoller, fordert andere Muskelgruppen und gibt ein wenig Illusion des Laufens. Am Dienstag ist der Orthopäden Termin, auf den ich seit mehr als zwei Monaten warte. Ein Merkzettel muss geschrieben werden, damit ich nichts vergesse. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man schneller wieder draußen ist als man denken kann. Mal sehen.

27. Oktober 2011

Neues zeitgemäß

"Gläubige twittern an Gott" dazu würde mir auch so einiges einfallen. Ich würde mit dem Rücken beginnen, dann Schulter, Schilddrüse und Knie. Dumm, dass ich mich zu den Agnostikern zähle.

25. Oktober 2011

nichts Neues

Wie so oft machen die Kollegen Witze über meine Teilzeittätigkeit und wie immer trifft es mich frontal. Die Ahnungslosen wissen nicht, womit das bezahlt ist. Wie gerne hätte ich wenigstens die Freiheit der Wahl des Tausches gehabt. Hört das jemals auf?

19. Oktober 2011

Befürchtungen

Wenn das so weitergeht mit den Schilddrüsenhormonen fange ich an die Badfliesen mit der Zahnbürste zu putzen, was meiner Schulter endgültig den Rest geben würde. Immer noch am Rad drehend.

18. Oktober 2011

Verständnis

Den drei Tageskurs abgelehnt. Maximal schaffe ich zwei Tage und die sind schon kritisch. Die Chefin hat Verständnis. So einfach ist das für die Gesunden gar nicht vorstellbar.

16. Oktober 2011

fünf Minuten Geschenk

Habe mir heute fünf Minuten joggen auf dem Laufband geschenkt. Wenn sowieso alles weh tut ... Zumindest der Arm fand das prima, die Knie haben "abrollen" gerufen und der Rücken wollte kleinere Schritte. Was man nicht alles tut.

14. Oktober 2011

etwas Feines

Eine Woche Rückenschmerzen. Ob die Kälte mir zusetzt? Die Fitness Kollegin über ihre Schilddrüsenerkrankung befragt. Es ist ein Elend, meinte sie. Wir hätten damit voll verloren. Na, da habe ich mir mal wieder etwas Feines dazu angelacht.

13. Oktober 2011

och nee

Neuerdings Rückenschmerzen im LWS und BWS Bereich direkt nach dem Aufwachen.
Och neeeee.

12. Oktober 2011

Swasthya

Das Sanskrit Wort Swasthya ist das Wort für Gesundheit. Die eigentliche Übersetzung ist allerdings "man selbst sein". Interessant.

11. Oktober 2011

blanke Verzweiflung

So manchmal fällt mir nichts mehr ein. Artikel über Rückenschmerzen wie gerade in einer der großen Zeitschriften erschienen, lösen in mir blanke Verzweiflung aus. Ich bin noch lange nicht durch.

8. Oktober 2011

Nichtwissen

Die Kollegin bekommt jetzt Massage im Mund. Ich will eigentlich gar nicht wissen, dass es das überhaupt gibt. Das könne auch mit der Migräne und dem Rücken zusammenhängen, meint sie. Oh weia.

4. Oktober 2011

lebenslang

Neue Tabletten mit dem Zusatz "lebenslang". Eine Autoimmunerkrankung, die mit Aggressionen zusammenhängen soll. Ja, der Gedanke macht mich tatsächlich aggressiv. Ich denke über die Medikamentenbox vom Kaffeeröster nach. Ab wie vielen die sich wohl lohnt?

3. Oktober 2011

Stufenlagerung

Der ältere Herr liegt in Stufenlagerung am Freihantelgerät und freut sich, dass ich ihn frage, ob er Hilfe braucht. Man weiß ja schließlich nie.

2. Oktober 2011

was ist nur geschehen?

Die meisten überstrecken ihre Hälse, legen den Kopf zu weit nach hinten oder vorne, pressen Arme und Beine durch, keine Gnade für Gelenke. Was unser Körper so alles mitmacht ist wirklich erstaunlich. Meinen Rücken hänge ich heute mal auf einem Kissen mit Beinen an der Wand aus. Sehr schön. In der Umkleidekabine sitzt ein Krabbelkind in der Sporttasche seiner Mutter auf dem Boden mit perfekt geradem Rücken und völlig entspannt ausbalanciertem Kopf auf dem Atlas und schaut mich mit großen Augen an. So haben wir alle mal angefangen. Was ist nur geschehen?

1. Oktober 2011

richtig und falsch

Die Alexander Technik Stunde zeigt mal wieder, dass ich nicht so aufrecht bin wie ich dachte. Hinsetzen und aufstehen immer wieder geübt. Ermüdend und schwierig - immer noch. In der Alexander Technik geht es nicht um richtig oder falsch, zumindest lächelt meine Lehrerin immer, wenn ich davon spreche. Es geht um erlauben. Na gut, ich bin nicht so weit, ich erlaube mir in richtig und falsch zu denken. Ich träume von einer Hängekonstruktion, in der ich mich einfach bei Bedarf aushängen könnte. Ach, wär´ das schön.

29. September 2011

alltägliche Widrigkeiten

Fast eine Woche arbeiten schon geschafft und mehrfach festgestellt, dass mich das Teilzeit arbeiten richtig wütend macht. Meine Rückenschmerzen sind ein nicht wegzubekommendes Handicap. Mehr geht nicht, ob ich will oder nicht. Wenn noch einer auf der Arbeit sagt, "ach hast Du es gut" könnte ich mich unfein vergessen. Passend dazu kam das Schreiben vom Versorgungsamt, dass der Hausarzt nicht antwortet. Fein.

28. September 2011

was es ist

Alles Lappalien, sage ich. Zur Selbstberuhigung? Es macht mitfühlender, dünnhäutiger, empfindlicher, unsicherer, ängstlicher. Es hinterlässt Schrammen. Es bleibt.

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinning
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

27. September 2011

erlebtes Durcheinander

Heute morgen, noch vor acht, in der Abteilung Nuklearmedizin. Erfolgreich habe ich bis dahin ignoriert, was das bedeuten könnte. Die einen weinten, die anderen antworten mit einer Trotz/Wut Mischung, dass es ihnen gut geht. Trotz vielfacher Aufforderung bleibe im Wartezimmer stehen und das kommt mir auch schon leichter über die Lippen. Der Mann am Empfang erzählt mir von seiner Liebe zur Stadt Frankfurt. Ein anderes und schöneres Thema. Die Ärztin trägt abrollenden Sandalen. Ob sie Rückenprobleme hat? Meine Diagnose ist eine Autoimmunkrankheit. Ich mache mir selbst das Leben anscheinen selbst schwer. Damit ziehe ich nach zweieinhalb Stunden davon. Kein Grund im Fitness zu fehlen. Chef vom Fitness hat einen Bandscheibenvorfall. Es kann jeden treffen.

25. September 2011

die Macht der Bewegung

Meine Freundin leidet ebenfalls unter Schulterschmerzen. Sie probierte bisher Tape, Osteopathie, Massage, Basenbad und zur Zeit Weißkohlumschläge. Ergebnis: 0 Meine Versuche waren Physio, Fitnesstudio, tägliche Übungen. Ergebnis ebenfalls 0 Veränderung. Jetzt habe ich von einer Übung gelesen, die angeblich 2/3 der Testgruppe geholfen haben soll. Arme seitwärts heben mit Tube in Schrittstellung. Sie tut mir gut. Ich hoffe, ich gehöre zur 2/3 Gruppe. Mein Glaube an die Macht der Bewegung ist ungebrochen.

24. September 2011

vorbereitet

Alles über Schilddrüsenunterfunktion gelesen. Hängen geblieben ist: man kann ins Koma fallen, fühlt sich stetig gefrostet, verliert Haare und Konzentrationsfähigkeit, es geht nie mehr weg, man braucht lebenslang Medikamente und und und.... Ansonsten ist es harmlos (tut nicht weh) und gut behandelbar. Ich bin vorbereitet für die Untersuchung nächste Woche. Heute erst mal gute Schokolade für die Nerven kaufen.

23. September 2011

Urlaubsillusionen

Im Urlaub abwechselnd gelegen, gegessen und Sport gemacht. Das Sitzen hat sich sogar "fast" normal angefühlt bis zu dem Tag mit dem Tagesausflug. Alles immer noch da. Der Rest eine Illusion. Die Hoffnung ist hartnäckig.

8. September 2011

Orthopädie

Seit zwei Tagen um das Telefon geschlichen. Ich habe eine neue Überweisung zum Orthopäden. Diesen kenne ich noch nicht - ein Pluspunkt. Die, die ich bereits treffen durfte, möchte ich nicht wieder aufsuchen. Jetzt habe ich einen Termin schon im Oktober. Ach, könnte einem das erspart bleiben. Gibt es denn überhaupt keine weiblichen Orthopäden auf der Welt?

7. September 2011

Sinnzusammenhang

Wenn die Symptome eine medizinische Diagnose ergeben, ist es als ob alles an den richtigen Platz fällt. Fast Erleichterung eintritt. Nichtwissen als diffuse Befürchtungen? Mit etwas, das man benennen kann, kann man irgendwie umgehen.

5. September 2011

Baustellen

Der simple Gesundheitscheck ergab eine Schilddrüsenunterfunktion. Also nun zur Schilddrüsendiagnostik und, weil ich sie so mag, noch einmal zum Orthopäden. Einen Neuen. Einen, den ich noch nicht hinter mir gelassen habe. Habe ich eigentlich sonst noch etwas zu tun außer meine Baustellen zu flicken?

30. August 2011

ein wenig enttäuscht.

Wir sind beide ein wenig enttäuscht, die Physiotherapeutin und ich. Nach 6 Terminen ist der Unterschied zwar ein wenig besser, aber nicht gut. Empfehlungen wie Weisskohlblätter und Blutegel ignoriere ich bisher noch standhaft. Wobei mir die Blätter noch besser gefallen würden. Am Ende ist es egal, ob es der Rücken, das Knie, die Schulter, die Neurodermitis, die Migräne etc. ist. Es bleibt und bringt sich unangenehm in Erinnerung, ob ich es satt habe oder nicht.

25. August 2011

ausgegrenzt

Mal wieder eine Weihnachtsfeier abgesagt. Zwei Tage an einem 400km entfernten Ort übersteigen meine Möglichkeiten. Es wird unendlich viel gesessen und sollte eigentlich Sitzfeiern heißen. Die Kollegen nicht zu sehen ist schade.

24. August 2011

Krankheitsliste

Wieso hören sich alle Anomalien gleich an? Neue Diagnose zu Rücken, Knie, Schulter, Rosazea jetzt noch Ekzem. Ursache unbekannt. Behandlungsmöglichkeiten raten und Ausschlussverfahren. Kenne ich irgendwoher. Ich war genau fünf Minuten im Behandlungsraum. Kann man das überhaupt noch so nennen? Erinnert mich stark an die Orthopäden Erfahrungen. Hatte ich schon erwähnt, dass das alles keinen Spaß macht?

21. August 2011

wie kann das alles sein

Mit viel Schwung habe ich mein QiGong wieder aufgenommen und festgestellt, dass es zusätzlich zu den täglichen Bewegungen zum Stillstand führt. Die Schulter schmerzt, die Hand fühlt sich taub an. Drei Schritte vor und vier wieder zurück. Ich will meine Beweglichkeit zurück. Was ist das überhaupt für ein Mist. Und wie kann das alles sein?

16. August 2011

was mich noch immer aufregt

In der Physio werde ich gefragt, ob ich Stress habe. Sind sie mit ihrem Latein am Ende? Kommt jetzt wieder diese Schiene? Mal wieder der Stempel therapieresistent und die Enttäuschung der Praxis? Nein, ich bin sicher, sie meinen es nur gut und ich frage mich, warum mich das noch immer aufregt.

15. August 2011

Montag

Die Montags-Rücken-Schmerzen sind zuverlässig.

10. August 2011

Umbenennen

Auf der Suche nach Befunden in meinem Besitz,habe ich festgestellt, dass der Name des Ordners Prolaps nicht nur falsch, sondern auch unzureichend ist. Ab sofort: Bewegungsapparat. Merkwürdiges Wort. Der Antrag ist abgeschickt. Tschaka.

8. August 2011

Irritationen

Ich jongliere mit den Rückenübungen. Müssen die überhaupt sein? Einmal falsch gesessen und schon geht es los. Die Aufgabenstellung schmerzfrei leben ist nicht einfach. In der Zwischenzeit funken die Muskeln um die Schulter zum Ohr und der Rücken zum Bein. Zu viel Anspannung heißt Migräne. Hautausschlag am Hals verschlechtert. Bin ich alltagstauglich?

7. August 2011

Improvisation

Das aber verkünde ich, oh Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.

Buddha

Was rege ich mich eigentlich auf. Bin ich doch auf dem zur Welt Ende führenden Pfad - von Anbeginn.

Sind es die hohen Erwartungen, die nicht erfüllten Pläne? Die Vorstellung, was hätte sein können, wenn die Bandscheibe nicht beschlossen hätte in den Nervenkanal einzutreten. Und die Arthrose, die sich nahtlos angeschlossen hat. Die Nacken/Schulter Beschwerden, die Laptop Eskapaden und stundenlanges Lesen verhindern. Offensichtlich ist hier mehr Improvisation von mir gefragt.

5. August 2011

Frieden

"Frieden heißt: es darf gewesen sein; Abschied heißt: es war." Bert Hellinger

4. August 2011

plagendes Bein

So ganz entspannt bin ich nicht. Habe ich Rückenschmerzen einseitig, denke ich sofort daran, ob das Häutchen wieder nachgewachsen ist. Kann doch gar nicht sein. Bei den Übungen passe ich auf, lasse mir keinen Unfug mehr erzählen. Die Jahre bringen doch so einiges an Wissen mit sich. Das plagende Bein ist dagegen schon fast Erholung. Die restlichen Zipperlein nervende Randerscheinungen. Kommen und nicht mehr gehen ist unangenehm.

31. Juli 2011

genügsam

Mir reicht schon ein Satz der Rückenübung.

30. Juli 2011

Standards

Neuer Milon Zirkel im Fitnesstudio (wirbt mit "wer wirtschaftlich denkt..."). Einstellen der Geräte Fehlanzeige. Wieso auch, wir sind doch alle gleich groß. Vertrauenstrainer musste gehen. Seine Übungen seien zu kompliziert. Wir vereinfachen alles, bis wir selbst kompliziert werden. Und am Ende bleibt das Training für den Standardmenschen, den ich noch nicht kennengelernt habe. Ich bin zu kompliziert für diese Welt.

28. Juli 2011

ohne mich

Im Vorbeigehen "ich bin wütend auf meinen Körper" aufgeschnappt. Oh ja, das klingt vertraut. Hat er doch die Versprechen, die ich mir gegeben habe nicht erfüllt. Dachte ich doch mit sorgsam ausgewählten Essen, Alkohol-, Nikotin- und Fleischverzicht sowie regelmäßigem Sport ewig funktionstüchtig zu bleiben. Nein, das hat er nicht eingelöst. Die Rechnung ohne mich gemacht. Jetzt kann ich sehen wie ich klar komme. Heute nicht mein Tag.

27. Juli 2011

Zweifel

Mich plagt eine Allergie am Hals. Völlig verrückt, wo soll da Kontakt herkommen? Eine Nebenwirkung der Rosacea Medikamente. Also, erst einmal absetzen und abwarten. Rückenschmerzen rechts gestern und heute, neben Bein. Kann alles gar nicht wahr sein. Schulter lässt sich von meinem täglichen Übungen nicht beeindrucken. Denkt wahrscheinlich, was die da treibt, ich mache was ich will. Körper und ich, passen wir wirklich so gut zusammen?

24. Juli 2011

Befindlichkeiten

Der bevorzugte Trainer verlässt das Fitnesstudio, so dass ich keinen neuen Termin bekommen kann. Seine Empfehlungen sind eher dürftig. Meine körperlichen Befindlichkeiten erscheinen mir mal wieder sehr kompliziert. Alle anderen haben garantiert gar nichts und können alles und mit jedem trainieren.

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." Sören Aabye Kierkegaard

22. Juli 2011

stets bemüht

Irgendwie erinnert mich das an meine vielen Anstrengungen meine Schmerzen loszuwerden.

Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf: «Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?» «Vielleicht zehn Jahre», entgegnete der Meister. «Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?», fragte der Schüler. «In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern», erwiderte der Meister. «Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen», beteuerte der Mann. «Dann», erwiderte der Meister, «kann es bis zu vierzig Jahren dauern».

Marco Aldinger

21. Juli 2011

Grundausstattung

Grundausstattung meiner Taschen sind Schmerzmittel und Taschentücher. Alles andere ist sekundär.

20. Juli 2011

gebremst

Training und Leben bleiben gebremst. Wahrscheinlich brauche ich ein neues Hobby, fern von Körper.

12. Juli 2011

Eigenverwaltung

Ich wühle mich weiter durch das Internet und Arztberichte. Für den Arzttermin im August habe ich schon einen Merkzettel geschrieben. Besser ist das. Die Facettenglenkarthrose stand schon 2007 im Bericht. Nur ich habe nicht nachgefragt, ich habe nur zugehört.